Vorteile von HypnoBirthing:·      
  • Das Angst-Spannungs-Schmerz-Syndrom wird vor, während und nach der Geburt vermieden, da die Ausschüttung von Stresshormonen und Schmerzbotenstoffen unterbunden und die Ausschüttung von Entspannungs- & Glückshormonen, die Schmerzen lindern, maximiert wird.

  • So werden chemische Schmerzmittel kaum oder gar nicht mehr benötigt

  • Die erste Phase der Geburt wird um mehrere Stunden verkürzt

  • Die Müdigkeit während der Geburtswellen wird vermieden, sodass sie frisch und wach bleiben und Energie für die eigentliche Geburt haben.

  • Die Beziehungen zwischen Mutter, Baby und Geburtsbegleiter werden in jeder Hinsicht gefördert.

  • Nach der Geburt sind Sie schneller erholt und können sich optimal um Ihr Baby kümmern.

  • Das Gebären wird wieder zu einer wunderschönen, friedlichen Erfahrung, welche Mutter Natur so vorgesehen hat.

Vorteile der Geburtsvorbereitung mit Hypnose (ausführlich)

(aus "Schwangerschaft, Geburt und Hypnose" von Liz Lorenz-Wallacher)

1.)       Hypnotische Vorbereitung braucht wenig Zeit - Die Fachkräfte, die die hypnotische Geburtsvorbereitung mit den Schwangeren eingeübt haben, müssen bei der Geburt nicht anwesend sein. Die Schwangeren können vielmehr den Einsatz von Selbsthypnose entsprechend ihren eigenen Bedürfnissen steuern.

2.)       Hypnose steigert in hohem Maße die Entspannungsfähigkeit – In der Trance wird die Patientin eher bereit sein zu akzeptieren, dass Schmerzen und Anspannung verschwinden können, weil sie sich tief entspannen kann, was die Geburt leichter macht. Sie kann lernen, mehr Kontrolle über ihre Körperfunktionen zu entwickeln.

3.)       Hypnose reduziert den Einsatz chemischer Anästhesie – Dadurch fällt eine Belastung des Atmungs- und Kreislaufsystems bei Mutter und Kind weg.

4.)       Hypnose bewirkt üblicherweise eine Verkürzung der Eröffnungsphase – Abramson und Heron berichten über eine durchschnittliche Verkürzung der Eröffnungsphase um 20% bei Frauen mit hypnotischer Geburtsvorbereitung. Bei Frauen, die zum ersten Mal entbinden, wird die Geburt in der Regel um bis zu zwei Stunden verkürzt.

5.)       Geringere Ermüdung bei der Geburt – Die Gebärende wird weniger schnell ermüden, wenn sie Hypnose einsetzt, denn die Widerstandskraft bei körperlicher Anstrengung ist in Trance erhöht.

6.)       Hypnose reduziert das Risiko eines Geburtsschocks – weil die Gebärende im ersten Stadium der Geburt nicht so erschöpft ist. Sie kann in Hypnose essen, trinken, schlafen und aufmerksam mit dem Arzt und der Hebamme kooperieren, auch wenn die Kontraktionen stark sind.

7.)       Kein Anstieg operativer Eingriffe mit Hypnose – im Gegensatz zum Einsatz chemischer Anästhesie fällt dadurch eine weitere Gefahr für Mutter und Kind weg.

8.)       Deutliche, zum Teil vollständige Schmerzreduktion – In den leichten und mittleren Trancestadien wird durch die Lösung des Angst-Spannungs-Schmerz-Syndroms eine erhöhte Schmerzresistenz erreicht und durch die Fähigkeit ersetzt, sich körperlich und mental völlig zu entspannen. Sogar im zweiten Stadium der Geburt, wenn die Kontraktionen noch häufiger und stärker werden, können Schwangere, die gelernt haben, tiefes rhythmisches Atmen mit Suggestionen für zunehmende Entspannung zu verbinden, Schmerzen vermindern, wenn nicht sogar ganz ausschalten. Nur wenn der Kopf des Neugeborenen sich weiter nach unten senkt und schließlich durchtritt, kommt es aufgrund der Dehnung des Perineums zu Schmerzempfindungen.

9.)       Die Gebärende, die Hypnose anwendet, kann hervorragend kooperieren – Vor allem im letzten Stadium, kurz bevor der Kopf des Kindes austritt, werden die Kontraktionen noch stärker und so häufig, dass die Frauen kaum noch dem Drang zu pressen widerstehen können. Dadurch kann sich das Perineum nicht langsam genug dehnen und reißt häufig. Eine Frau, die hypnotisch vorbereitet ist, kann in der Regel sehr viel besser das Pressen auf Anweisung der Hebamme regulieren.

10.)     Die Gebärende kann aktiv mitarbeiten – Eine Frau, die Hypnose anwendet, fühlt sich in der Regel viel wohler, weil sie aktiv am Geschehen beteiligt und nicht die ganze Zeit auf die Hebamme oder den Arzt angewiesen.

11.)     Ausstoßung der Plazenta – Das dritte Stadium der Geburt und die Ausstoßung der Plazenta wird unter Hypnose nicht beeinträchtigt. Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass der Blutverlust nach Ausstoßung der Plazenta verringert ist.

12.)     Die Erholungsphase nach einer Geburt mit Hypnose verläuft in der Regel schneller und ohne Zwischenfälle – Die meisten Frauen, die mit Hypnose entbunden haben, fühlen sich nach der Geburt erstaunlich fit und wenig erschöpft. Die Tatsache, dass sie sofort nach der Geburt ihre Beine frei bewegen können und so ihre Muskeln wieder trainiert werden können, mindert die Gefahr einer Thrombose. Es scheint auch sonst weniger Komplikationen zu geben.

13.)     Der Milchfluss kann über Hypnose angeregt und das Stillen erleichtert werden – Dies verwundert nicht, da die Störanfälligkeit des Stillverhaltens durch bewusste oder unbewusste emotionale Probleme bekannt ist.